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Studien und Berufsorientierung

Die Studien- und Berufsorientierung am Widukind-Gymnasium findet statt als eine Abfolge von aneinander anschließenden und aufeinander aufbauenden Informations- und Beratungsbausteinen. Die Teilnahme ist teils verpflichtend, teils freiwillig.
Während z.B. das Betriebspraktikum der 9. Klassen und das Seminar zur Berufsorientierung mit dem Schwerpunkt Neigungs- und Interessenfindung im Haus Neuland in Sennestadt für die 11. Klassen eine obligatorische Veranstaltung darstellt, werden andere Angebote auf die Bedürfnisse und Nachfragen der Schülerinnen und Schüler ausgerichtet. Dies ist bedeutsam, denn die beruflichen und ausbildungsbezogenen Informationsbedürfnisse ändern sich ebenso schnell wie die Bedingungen auf dem Arbeitsmarkt. Insgesamt erscheint die Berufswahl als ein komplexer biographischer Prozess, in dem individuelle Faktoren wie Lebensplanung ebenso eine Rolle spielen wie das soziale Umfeld und strukturelle Situationen des Arbeitsmarktes und des Ausbildungssektors. Die Schule kann vor allem informieren, beraten und Hilfestellung geben zur Neigungs- und Interessenfindung.

 

Die Angebote im Einzelnen:

8. Jahrgangsstufe: Bewerbungsverfahren

Im Fach Deutsch werden aktuelle Modalitäten des Verfahrens der schriftlichen Stellenbewerbung eingeübt. Dieser Baustein ist u.a. nützlich für das nachfolgende Betriebspraktikum in Klasse 9, denn in zunehmendem Maße verlangen Betriebe eine formgerechte Bewerbung bei Aufnahme in ein Praktikum.

9. Jahrgangsstufe: Betriebspraktikum

Das 14-tägige Betriebspraktikum dient dem unmittelbaren Kennenlernen der Berufs- und Arbeitswelt. Dazu gehören die selbstständige Stellenbeschaffung sowie die praktische Mitarbeit im Betrieb. Das Praktikum soll weniger der direkten Berufswahlvorbereitung dienen, dafür aber Hilfe zur Berufswahl sein, allerdings nur im Umfang einer Berufsfeldorientierung. Auch die Verbesserung der Einschätzung der Eignung und positive Impulse für das schulische Weiterlernen können erreicht werden. Vorbereitung und Nachbereitung des Praktikums finden im Politikunterricht statt.

Bei Bedarf werden Besuche im Berufsinformationszentrum der Agentur für Arbeit in Herford einbezogen. Alle Schülerinnen und Schüler dokumentieren ihre Erfahrungen in einem Praktikumsbericht.

jährlich bieten Rotary- und Lions-Club Vortragsreihen zur Berufserkundung an. Mitglieder dieser Vereinigungen bestreiten Vorträge aus Sicht ihrer persönlichen beruflichen Praxis und Erfahrung.

6) Berufskundliche Materialien: Die Schule veröffentlicht am Berufsinformationsbrett aktuelles Informationsmaterial „rund" um die Themen Studium und berufliche Ausbildung. Bei den Beratungslehrerinnen und -lehrern liegt weiterhin umfangreiches Schriftmaterial aus. Hinzuweisen ist insbesondere auf das zweimonatlich erscheinende Berufswahlmagazin „abi" herausgegeben von der Bundesagentur für Arbeit.

An dieser Stelle bieten wir den Schülerinnnen und Schülern der Jahrgangsstufe 9 eine Praktikumsbescheinigung an, welche sie von ihrer Praktikumsstelle ausfüllen lassen können, um z.B. besonders gute Leistungen dokumentieren zu können. Es besteht von Seiten der Schule keinerlei Verpflichtung, dieses zu tun. Sie dient also lediglich den persönlichen Unterlagen der Schülerinnen und Schüler.

Praktikumsbescheinigung mit Bewertung

Praktikumsbescheinigung ohne Bewertung

"Markt der beruflichen Möglichkeiten" 2012 in Haus Neuland

11. Jahrgangsstufe: Seminar zur Berufsorientierung mit dem Schwerpunkt Neigungs- und Interessenfindung im Haus Neuland in Sennestadt sowie Veranstaltungen der Agentur für Arbeit und der Universität Bielefeld

Ein zweitägiges Seminar zur Berufsorientierung mit dem Schwerpunkt Neigungs- und Interessenfindung wird in der Jahrgangsstufe 11 obligatorisch durchgeführt. Das Seminar führt dabei insbesondere die im Verlauf der Jahrgangsstufe 11 thematisierten Informationen zur Berufsfindung in kompakter Form zusammen.

Die Schülerinnen und Schüler werden in der Veranstaltung eingehender mit den Anforderungen der Berufswelt an junge Berufseinsteiger vertraut gemacht (z.B. Einstellungstest, Bewerbungsgespräche). Um die Praxisorientierung der Veranstaltung zu vertiefen, wird ebenso ein „Markt der beruflichen Möglichkeiten“ durchgeführt, auf dem Vertreter ausgesuchter Firmen und Institutionen (z.B. Claas, Storck, Miele, Uni Bielefeld, FH Bielefeld) in einen berufsorientierenden Gesprächsaustausch mit den Schülerinnen und Schülern treten. Hierbei können sich sowohl die Firmen, als auch die Schüler als potentielle Bewerber präsentieren.

Die sog. allgemeinen Berufsberatungen sind verbindlich für die gesamte Jahrgangsstufe 11. Inhaltlich geht es um Grundsatzfragen von Studium und/oder Beruf. Die folgenden Veranstaltungen der Arbeitsagentur orientieren sich an der Interessenlage der Schülerinnen und Schüler:

1) Die Schule organisiert jedes Jahr vier bis fünf Termine mit der akademischen Berufsberatung. In Einzelgesprächen können individuelle Ausbildungsinteressen thematisiert werden. Viele Schülerinnen u. Schüler nutzen dieses Angebot auch mehrfach. Auf Wunsch werden für die Jahrgangsstufe 12 Informationen zum „HochschulSTART“-Bewerbungsverfahren angeboten. Weitere Angebote der Arbeitsagentur bestehen hinsichtlich der Berufsinformationsbörsen und diverser Vortragsreihen.

2) In Zusammenarbeit mit der Universität Bielefeld werden verschiedene Veranstaltungen angeboten: Jährlich laden alle Fakultäten zu einem Info-Tag ein. Hier stellen sich die Studienfächer vor und beantworten Fragen etwa zu Berufsperspektiven. Ebenso bieten einzelne Fakultäten an, über ihre Studiengänge an der Universität Bielefeld am WGE zu berichten und den Schülern gezielte Informationen zu geben. Die zentrale Studienberatung der Uni bietet außerdem jährlich vier Termine zu dem Workshop „Abitur: Was nun? Was tun?" und dem Workshop „Auf dem Weg ins Studium" an. Jahrgangsstufenbezogene Einführungen in die Nutzung der Universitätsbibliothek dienen zur Vorbereitung der Facharbeit in der Jahrgangsstufe 11, zeigen aber auch studienvorbereitende Wege der Informationsbeschaffung auf.

3) Info-Veranstaltungen: Betriebe aus der Region bieten Ausbildungsplätze an:Immer häufiger wenden sich Betriebe direkt an die Schulen um über persönliche Kontakte Bewerber für Ausbildungsplätze anzusprechen. Interessierten Schülerinnen und Schülern wird - zumeist in einer 7. Stunde - die Möglichkeit gegeben, auf direktem Wege Unternehmen und ihre Anforderungsprofile kennen zu lernen.

4) Eignungstests zur Berufswahl: Seit einigen Jahren bietet das WGE Möglichkeiten zur beruflichen Neigungs- und Interessenfindung über Selbsterkundungstests an unter Mitarbeit des sog. Geva-Instituts. Dieses Unternehmen arbeitet kommerziell, liefert aber ausführliche individuelle Auswertungsdaten zu Berufsinteressen, Begabungen, Qualifikationen und konkrete Berufsvorschläge.

5) Berufsinformationen des Rotary- und Lions-Club: Einmal