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BILINGUALER GESCHICHTSUNTERRICHT

Beginnend mit dem Schuljahr 2010/2011 findet am WGE erstmals über einzelne Module im regulären Fachunterricht hinausgehender bilingualer Unterricht im Fach Geschichte statt. Als Teil des Wahlpflichtbereichs II erhalten Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, ihre im Englischunterricht erworbenen Kenntnisse und Kommunikationsfähigkeiten in einem anderen Umfeld anzuwenden.

Bilingualer Unterricht vermag es in besonderer Art und Weise, Schülerinnen und Schüler auf die Zukunft in einer globalisierten Welt vorzubereiten. Die kulturellen, wirtschaftlichen und politischen Veränderungen in Europa erfordern in zunehmendem Maße bessere Fremdsprachenkenntnisse, die der bilinguale Sachfachunterricht in besonderer Weise vertiefend zu vermitteln vermag.

Aber nicht nur die Verbesserung der fremdsprachlichen Kompetenzen oder die Verbesserung der Studierfähigkeit und Berufsweltorientierung in einem immer weiter zusammenwachsenden Europa, sondern vor allem die Vermittlung der Fähigkeit, auf internationaler Ebene in einer Fremdsprache kontextorientiert zu kommunizieren und somit im Ausland handlungsfähig zu sein, spricht für den bilingualen Fachunterricht, der somit über den reinen Unterricht in einer fremden Sprache hinausgeht.

Historisches Museum und Museum Wäschefabrik in Bielefeld, Jgst. 8

Geschichte als bilinguales Sachfach. Bilinguales Lehren und Lernen bereichert und vertieft den regulären Geschichtsunterricht, indem es  unsere Sicht auf historische Ereignisse um die andere/fremde Sichtweise erweitert. Für Geschichte als bilinguales Sachfach sind die Kerncurricula/Fachlehrpläne verbindlich, die durch Empfehlungen für den bilingualen deutsch-englischen Sachfachunterricht des Ministeriums für Schule, Jugend und Kinder des Landes Nordrhein-Westfalens ergänzt werden.

Bilingualer Geschichtsunterricht ist dabei nicht „bloße Übersetzungsübung“, sondern Sachfachunterricht in der Arbeitssprache Englisch. Hierbei ist es von zentraler Bedeutung, dass nicht etwa die Korrektheit der Sprache – wie aus dem Englischunterricht bekannt – im Vordergrund steht, sondern der im Unterricht behandelte Inhalt. Das Prinzip content before language (Inhalt vor Sprache) ermöglicht es den Schülerinnen und Schülern, aktiv am Unterricht teilzunehmen, ohne Angst zu haben, dass die Lehrkraft auf einzelne Fehler achtet. Die Anwendung der Sprache ist hier somit lediglich Mittel zum Zweck – also zur Mitteilung der Lerninhalte.

Lernen in zwei Sprachen. Während der Großteil der Unterrichtsmaterialien auf Englisch gehalten ist und den Schülerinnen und Schülern somit hilft, einen differenzierteren Blick bezüglich auch im deutschsprachigen Geschichtsunterricht behandelter historischer Ereignisse zu entwickeln, werden im bilingualen Unterricht auch vereinzelt deutschsprachige Quellen benutzt. Der direkten Bedeutung des Wortes bilingual – dem Lehren und Lernen in zwei Sprachen – wird also im Unterricht eine zentrale Stellung eingeräumt.

Der Unterricht findet nicht nur in zwei Sprachen statt, sondern lebt von der fortwährenden Diskussion unterschiedlicher kultureller Kontexte und Traditionszusammenhänge. In diesem vielfältigen interkulturellen Inhalt liegt also der besondere Mehrwert des bilingualen Fachunterrichts.

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